Am 7. August war es endlich soweit und die `Neuen` sind in Semarang angekommen. Es war echt schoen die anderen Deutschen wiederzusehen, nachdem man die meisten das letzte Mal bei dem Vorbereitungsseminar in Deutschland gesehen hatte. Da ist einem dann auch richtig aufgefallen wie sehr man sich schon an Indonesien gewoehnt hat... es war wirklich lustig zu sehen, wie sie sich ueber die Dinge gefreut und gewundert haben, die fuer mich mittlerweile normal geworden sind. Das war so ein richtiges `Aha-Erlebnis` und ich habe mich gefragt: "ist es wirklich erst 2 Monate her, dass ich hier ankam und alles genauso neu fuer mich war?"
...es wird sicher noch spannend, die Anfangs "up`s and down`s" der anderen mitzubekommen und zu sehen, wie sie es schaffen sich an Indonesien zu gewoehnen.
Ausserdem habe ich deutsche Verstaerkung in Semarang bekommen. Alessandra, die ich schon vom Vorbereitungsseminar in Deutschland kannte, wird an einer Uni in Semarang unterrichten (die anderen haben ihre Projekte in Pekalongan). Mit ihr, Rizal, Matsu, Rizals Japanischlehrer und Rome bin ich dann auch gleich am Sonntag nach der Orientation zum Badmintonspielen und zur grossen Moschee hier in Semarang gefahren, was echt Spass gemacht hat, obwohl ich nach dem Badminton so ko war, als ob ich 2 Monate fast keinen Sport gemacht haette (ouups, verdammt, das stimmt ja :P). ...aber ich hab mir vorgenommen das zu aendern.
Am Dienstag war ich dann zum ersten Mal nach den Ferien wieder in der Uni. Es hat mir zwar wieder gut gefallen, aber im Moment ist es noch etwas schwierig einen Stundenplan zu bekommen. Ich hatte zwar schon einen Plan mit Vorlesungen, die ich gerne besuchen wuerde, erstellt, aber bevor ich die Stunden mitmachen kann, muss ich erst mit den Lehrern sprechen. Leider kenne ich bisher erst zwei, weshalb ich die naechste Zeit warscheinlich erst einmal mit `mich-vorstellen` verbringen werde.
Am Mittwoch wollte ich eigentlich wieder zur Uni, aber leider hatte ich Magenprobleme, weshalb ich mich an diesem Tag lieber nicht zu weit vom Klo entfernen wollte.
Donnerstag war dann das `Mondaymeeting`, das verschoben worden war da Bhinuri von IIWC nach Yogya gefahren war. Dort habe ich dann endlich einen Termin fuer mein weekend-workcamp gefunden, bei dem ich die Waende in meinem Waisenhaus streichen moechte. Wenn alles klappt, findet es vom 15.-16. November statt!!!!!!
Den Rest der Woche habe ich groesstenteils im Waisenhaus verbracht, wo mich Alessandra dann auch von Freitag auf Samstag besucht hat. Ausserdem haben diese Woche meine Englischstunden wieder begonnen und ich bin ueberrascht wie gut sie klappen. Mittlerweile ist mein indonesisch schon gut genug um den Kindern irgendwie verstaendlich zu machen, was sie tun sollen und ich merke jeden Tag wie ich mehr und mehr sagen und verstehen kann.
Samstag, 18. Oktober 2008
Idul Fitri...
... war anders als ich es erwartet hatte. Obwohl eigentlich hatte ich keine Erwartungen, da ich mir ueberhaupt nichts darunter vorstellen konnte. Letztendlich gab es viel zu essen und alle Leute haben sich bei allen entschuldigt. Ausserdem fahren alle zu ihren Verwandten um sich auch bei ihnen zu entschuldigen und noch mehr zu essen. Ich bin mit einem aus dem Waisenhaus zu seinen Verwandten gefahren... 6 in einer Strasse und wir sind in jedem Haus ungefaehr 15min geblieben, bis wir zu dem naechsten gegangen sind. Bei jedem gab es uebrigens Snacks und Getraenke (falls man waehrend des Fastens abgenommen haben sollte, nimmt man danach auf jeden Fall wieder zu^^). Das wiederholt sich dann in der Woche nach Indul Fitri immer wieder... es ist also ein staendiges Kommen und Gehen.
Die Kinder sind auch 5-7 Tage zu ihren Familien zurueckgekehrt, weshalb es ungewoehnlich leer und leise im Waisenhaus war, aber mir war es ganz recht mal eine Woche lang nichts zu tun ausser ab und zu zum Supermarkt oder in die Stadt zu fahren. Leider konnte ich nicht ins Internet, da es wie fast alle kleineren Laeden geschlossen war.
Die Kinder sind auch 5-7 Tage zu ihren Familien zurueckgekehrt, weshalb es ungewoehnlich leer und leise im Waisenhaus war, aber mir war es ganz recht mal eine Woche lang nichts zu tun ausser ab und zu zum Supermarkt oder in die Stadt zu fahren. Leider konnte ich nicht ins Internet, da es wie fast alle kleineren Laeden geschlossen war.
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Bali
Am 21.9. gingen endlich meine Ferien auf Bali los!!! Der Flug ging aber leider ab Yogya, weshalb ich erst einmal den Bus dorthin nehmen musste. Die Fahrt verlief aber relativ unspektakulär, bis ich dann in den transYogya-Bus umgestiegen bin, wo ich auf einmal zwei Leute deutsch sprechen gehört habe... nachdem wir uns kurze Zeit unterhalten haben, hat sich dann herausgestellt, dass eine der beiden ab nächsten Jahr in Denises Projekt in Salatiga arbeiten wird, wovon diese aber bis zu dem Zeitpunkt, als ich ihr am Flughafen von der Begegnung erzählt habe, gar nichts wusste. Die restliche Anreise verlief nach dem Wiedersehenstreffen mit Lisa, Steffi, Gintas, Lea und Denise am Flughafen dann aber so normal wie es in Indonesien eben möglich ist und abends gegen 21.00h sind wir in unserem Hostel in Kuta angekommen. Dort haben wir dann auch die ersten Tage mit zum Strand gehen und Eis essen verbracht. Ausserdem habe ich einen Indonesier am Strand kennengelernt, der mir angeboten hat mich nach Tanah Lot und noch einem weiteren Tempel zu fahren. Gesagt getan... am nächsten Tag sind wir mit seinem Moped durch Bali getourt und haben uns Tempel angeschaut, was wirklich schön war.
Nach ein paar Tagen hatten Gintas, Lea, Steffi, Denise und ich dann aber genug von Kuta und wir haben uns mit gemieteten Mopeds auf den Weg nach Norden gemacht.
Zuerst ging es nochmal nach Tanah Lot, was die anderen auch noch mal sehen wollten. Ich habe es aber vorgezogen draussen zu bleiben, da ich ja schon am Vortag dort war. Danach haben wir uns wieder auf den Weg in Richtung Bedugul gemacht, was wir dann auch am nächsten Tag erreicht haben, nachdem wir am Abend vorher verzweifelt im Dunkeln nach einer Unterkunft gesucht haben, die wir dann glücklicherweise auch noch gefunden haben.
Am Tag darauf haben wir es dann endlich bis nach Bedugul geschafft, wo uns erst einmal ein Kaelteschock erwartete... wer ahnt denn auch, dass es in den Bergen kaelter als am Strand von Kuta ist ;P. Tagsueber konnte man aber trotzdem ein Shirt tragen, nur nachts haben wie zum ersten mal wirklich eine Decke gebraucht. Die Morgendusche ist ebenfalls ausgefallen, da es natuerlich kein warmes Wasser gab. Abgesehen von der Kaelte war es aber wirklich schoen. Wir haben einen riesigen botanischen Garten und einen Tempel (der ist uebrigens auf den 50.000 Rupiah-Scheinen abgebildet) besichtigt. Ausserdem lag unser Hotel direkt am See und wir konnten einen wunderschoenen Sonnenuntergang bewundern.
Den naechsten Tag haben wir groesstenteils in irgendwelchen Cafes oder Restaurants am Strassenrand verbracht, da wir auf der Strecke 3mal vom Regen ueberrascht wurden, bis wir Lovina erreichten. Dabei hatten wir auch eine interessante Begegnung mit einer Hindu, die uns allen ein gutes Karma bescheinigte.
Am Nachmittag sind wir dann endlich in Lovina angekommen und wir haben auch ein schickes Hotel mit Pool und Dusche mit offenem Dach gefunden... super genial, man konnte beim Duschen Sternegucken!!! Den Abend haben wir am Strand verbracht, wo die Sonne mit einem nicht enden wollendem Sonnenuntergang mit Blick auf kleine Boote und die Berge von Java protzte. Das war wohl auch einer der Gruende, warum wir noch einen weiteren Tag in Lovina blieben, an dem ich morgens erst einmal ausgeschlafen habe, nachdem wir die Tage voher immer recht frueh aufgebrochen sind. Ausserdem habe ich mich beim `Souvenir-fuer-meine-Kids-kaufen` mal im Handeln geuebt und es tatsaechlich geschafft den Ausgangspreis von 20.000Rp fuer eine Kette auf 100.000Rp fuer 35 Ketten runterzuhandeln :D
Den naechsten Morgen sind wir aber umso frueher (6Uhr) aufgebrochen, weshalb wir zu meinem bedauern das Fruehstueck (Bananapancakes) verpasst haben. Dafuer sind wir dann aber auch schon am fruehen Nachmittag, nach 3 Reifenpannen, wieder in Kuta angekommen.
Dort bin ich dann nur noch eine Nacht, in der ich es endlich geschafft habe das Nachtleben auf Bali kennenzulernen (war aber nicht so mein Fall, zu laut und nicht mein Musikgeschmack), geblieben, weil ich mich relativ spontan dazu entschieden habe, fuer Idul Fitri zurueck nach Semarang zu fahren, um es mit meinen Kindern zu feiern. Deshalb ging dann auch um 20.00h, nachdem ich 3Stunden auf ihn gewartet hatte, mein Bus. In diesem verbrachte ich dann die naechsten 22Stunden bis ich puenktlich zum Buka Puasa in meinem Waisenhaus ankam.
Nach ein paar Tagen hatten Gintas, Lea, Steffi, Denise und ich dann aber genug von Kuta und wir haben uns mit gemieteten Mopeds auf den Weg nach Norden gemacht.
Zuerst ging es nochmal nach Tanah Lot, was die anderen auch noch mal sehen wollten. Ich habe es aber vorgezogen draussen zu bleiben, da ich ja schon am Vortag dort war. Danach haben wir uns wieder auf den Weg in Richtung Bedugul gemacht, was wir dann auch am nächsten Tag erreicht haben, nachdem wir am Abend vorher verzweifelt im Dunkeln nach einer Unterkunft gesucht haben, die wir dann glücklicherweise auch noch gefunden haben.
Am Tag darauf haben wir es dann endlich bis nach Bedugul geschafft, wo uns erst einmal ein Kaelteschock erwartete... wer ahnt denn auch, dass es in den Bergen kaelter als am Strand von Kuta ist ;P. Tagsueber konnte man aber trotzdem ein Shirt tragen, nur nachts haben wie zum ersten mal wirklich eine Decke gebraucht. Die Morgendusche ist ebenfalls ausgefallen, da es natuerlich kein warmes Wasser gab. Abgesehen von der Kaelte war es aber wirklich schoen. Wir haben einen riesigen botanischen Garten und einen Tempel (der ist uebrigens auf den 50.000 Rupiah-Scheinen abgebildet) besichtigt. Ausserdem lag unser Hotel direkt am See und wir konnten einen wunderschoenen Sonnenuntergang bewundern.
Den naechsten Tag haben wir groesstenteils in irgendwelchen Cafes oder Restaurants am Strassenrand verbracht, da wir auf der Strecke 3mal vom Regen ueberrascht wurden, bis wir Lovina erreichten. Dabei hatten wir auch eine interessante Begegnung mit einer Hindu, die uns allen ein gutes Karma bescheinigte.
Am Nachmittag sind wir dann endlich in Lovina angekommen und wir haben auch ein schickes Hotel mit Pool und Dusche mit offenem Dach gefunden... super genial, man konnte beim Duschen Sternegucken!!! Den Abend haben wir am Strand verbracht, wo die Sonne mit einem nicht enden wollendem Sonnenuntergang mit Blick auf kleine Boote und die Berge von Java protzte. Das war wohl auch einer der Gruende, warum wir noch einen weiteren Tag in Lovina blieben, an dem ich morgens erst einmal ausgeschlafen habe, nachdem wir die Tage voher immer recht frueh aufgebrochen sind. Ausserdem habe ich mich beim `Souvenir-fuer-meine-Kids-kaufen` mal im Handeln geuebt und es tatsaechlich geschafft den Ausgangspreis von 20.000Rp fuer eine Kette auf 100.000Rp fuer 35 Ketten runterzuhandeln :D
Den naechsten Morgen sind wir aber umso frueher (6Uhr) aufgebrochen, weshalb wir zu meinem bedauern das Fruehstueck (Bananapancakes) verpasst haben. Dafuer sind wir dann aber auch schon am fruehen Nachmittag, nach 3 Reifenpannen, wieder in Kuta angekommen.
Dort bin ich dann nur noch eine Nacht, in der ich es endlich geschafft habe das Nachtleben auf Bali kennenzulernen (war aber nicht so mein Fall, zu laut und nicht mein Musikgeschmack), geblieben, weil ich mich relativ spontan dazu entschieden habe, fuer Idul Fitri zurueck nach Semarang zu fahren, um es mit meinen Kindern zu feiern. Deshalb ging dann auch um 20.00h, nachdem ich 3Stunden auf ihn gewartet hatte, mein Bus. In diesem verbrachte ich dann die naechsten 22Stunden bis ich puenktlich zum Buka Puasa in meinem Waisenhaus ankam.
Universität
wow, ist es wirklich schon so lange her, dass ich das letzte Mal in meinen Blog geschrieben habe?? Es kommt mir wie gestern vor und es graut mir jetzt schon vor den Blasen an meinen Fingern, die ich haben werde, nachdem ich von all den Sachen, die ich erlebt habe, in meinem Blog berichtet habe.
Nachdem ich aus Yogya zurückkam bin ich am Montag nach dem Mondaymeeting mit Binuri zur Uni gefahren, wo ich demnächst als Speakingpartner für die Studenten arbeiten werde. Dort wurden mir erstmal ein paar Lehrer vorgestellt und ein vorläufiger Stundenplan erstellt... dieser wurde jedoch gleich wieder am Mittwoch geändert, als ich das zweite Mal insgesamt und das erste Mal alleine zur Uni gefahren bin. Am Mittwoch bin ich dann auch gleich mal mit in den Unterricht einer Erstsemesterklasse mitgekommen, was wirklich super viel Spaß gemacht hat, obwohl ich mal wieder 1000 Fragen über mich, Deutschland und Fussball beantworten durfte. Dabei hat sich dann auch herausgestellt, dass es wirklich einen Jungen in der Klasse gab, der vor mir noch nie einen Ausländer gesehen hat. Außerdem gab es ein kleines Rollenspiel, bei dem ich einen ersten Eindruck von dem Englisch der Studenten bekommen habe. Es entspricht ungefähr dem Level von 10 Klässlern bei uns, was einen aber nicht mehr wundert, wenn man weiss, dass es hier so gut wie gar keine Ausländer/Native Speaker gibt und das Englischniveau der Lehrer an den Schulen hier oft sehr tief ist. Mit vielen Lehrern konnte ich gerade mal ein bisschen Smalltalk mit dreimal nachfragen wegen der Aussprache halten. Zum Glück sprechen die Lehrer an den Unis ein besseres Englisch, wobei aber immer noch oft Fehler gemacht werden.
Auf jeden Fall habe ich bei dem Projekt ein gutes Gefühl, weil ich denke, dass es dort wirklich etwas für mich zu tun gibt. Ausserdem gibt es einen weiteren Vorteil. Mir wurde nämlich angeboten auch mal in die Vorlesungen der höheren Semester reinzuschnuppern und ich kann mir so ziemlich jeden Kurs aussuchen, der mir gefällt... was ich natürlich liebend gerne tun werde.
Am Freitag war ich dann das dritte Mal an der Uni und ich habe den dritten vorläufigen Stundenplan erstellt (willkommen in Indonesien). Ich bin ja wirklich gespannt was jetzt letztendlich dabei herauskommen wird, aber irgendwie klappt es hier am Ende doch immer. Eigentlich wollte ich auch noch in eine Klasse, was aber leider nicht geklappt hat, weshalb ich mich dann auch relativ früh wieder auf die Socken gemacht habe um mir in Simpang Lima ein Eis zu besorgen :D
Nachdem ich aus Yogya zurückkam bin ich am Montag nach dem Mondaymeeting mit Binuri zur Uni gefahren, wo ich demnächst als Speakingpartner für die Studenten arbeiten werde. Dort wurden mir erstmal ein paar Lehrer vorgestellt und ein vorläufiger Stundenplan erstellt... dieser wurde jedoch gleich wieder am Mittwoch geändert, als ich das zweite Mal insgesamt und das erste Mal alleine zur Uni gefahren bin. Am Mittwoch bin ich dann auch gleich mal mit in den Unterricht einer Erstsemesterklasse mitgekommen, was wirklich super viel Spaß gemacht hat, obwohl ich mal wieder 1000 Fragen über mich, Deutschland und Fussball beantworten durfte. Dabei hat sich dann auch herausgestellt, dass es wirklich einen Jungen in der Klasse gab, der vor mir noch nie einen Ausländer gesehen hat. Außerdem gab es ein kleines Rollenspiel, bei dem ich einen ersten Eindruck von dem Englisch der Studenten bekommen habe. Es entspricht ungefähr dem Level von 10 Klässlern bei uns, was einen aber nicht mehr wundert, wenn man weiss, dass es hier so gut wie gar keine Ausländer/Native Speaker gibt und das Englischniveau der Lehrer an den Schulen hier oft sehr tief ist. Mit vielen Lehrern konnte ich gerade mal ein bisschen Smalltalk mit dreimal nachfragen wegen der Aussprache halten. Zum Glück sprechen die Lehrer an den Unis ein besseres Englisch, wobei aber immer noch oft Fehler gemacht werden.
Auf jeden Fall habe ich bei dem Projekt ein gutes Gefühl, weil ich denke, dass es dort wirklich etwas für mich zu tun gibt. Ausserdem gibt es einen weiteren Vorteil. Mir wurde nämlich angeboten auch mal in die Vorlesungen der höheren Semester reinzuschnuppern und ich kann mir so ziemlich jeden Kurs aussuchen, der mir gefällt... was ich natürlich liebend gerne tun werde.
Am Freitag war ich dann das dritte Mal an der Uni und ich habe den dritten vorläufigen Stundenplan erstellt (willkommen in Indonesien). Ich bin ja wirklich gespannt was jetzt letztendlich dabei herauskommen wird, aber irgendwie klappt es hier am Ende doch immer. Eigentlich wollte ich auch noch in eine Klasse, was aber leider nicht geklappt hat, weshalb ich mich dann auch relativ früh wieder auf die Socken gemacht habe um mir in Simpang Lima ein Eis zu besorgen :D
Dienstag, 16. September 2008
Yogya
Gesagt, getan... nach dem Mondaymeeting, bei dem wir uebrigens unseren Flug fuer die Ferien auf Bali :D gebucht haben (am 21. gehts los!!), sind wir mit dem Bus noch Yogyakarta gefahren. Alleine die Busfahrt war es wert dorthin zu gehen, da wir massig Reisfelder, Vulkane, exotische Waelder und einen tollen Sonenuntergang bewundern konnten. Ausserdem sass auf dem Sitz neben mir ein Maedel, dass ein Deutschbuch gelesen hat, woraufhin ich sie natuerlich sofort angequatscht habe. Sie macht grade einen Deutschkurs und hat uns netterweise angeboten uns von der Busstation zu unserem Hostel zu bringen. Ohne sie haetten wir uns bestimmt total verirrt, aber so war es echt einfach. Die Unterkunft war auch ok... die Zimmer waren sauber, es gab richtige Betten^^ und bei nem Preis von unter 3Euro pro Nacht kann man wirklich nicht meckern.
Spaeter sind wir dann alle in die Bintag Bar getigert, wo wir auch jeden anderen Abend verbringen sollten. Dort gab es das fuer die meisten erste Bier seit 1,5 Monaten und wir hatten einen wirklich netten Abend.
Am naechsten Tag haben wir die Shoppingstrasse Malioboro erkundet, die direkt neben unserem Hostel war. Dort gibt es vorwiegend Batik (Yogya ist neben Pekalongan DIE Batik-Stadt in Indonesien) und anderen Souvenirkrimskrams... ich steh da ja nicht so drauf, aber man kann ja trotzdem mal gucken...
Ansonsten habe ich 2 Tempel besichtigt; Die hinduistische Tempelanlage Prambanan, mit hohen Tuermen und vielen Verzierungen

und eine der groessten buddhistischen Tempel der Welt, Borobudur. Beide waren, obwohl ich sie mir etwas groesser vorgestellt hatte, wirklich beeindruckend und man sollte sie auf jeden Fall besichtigen, wenn man in Yogya ist... vielleicht fahre ich nochmal im Dezember hin, wenn der Besuch aus Deutschland kommt :D
Den Rest der Zeit habe ich entweder im Hostel (ich hatte ne kleine Erkaeltung), in Malioboro und in der Bintang Bar verbracht. Das hoert sich zwar nicht besonders spektakulaer an, aber fuer mich hat es schon gereicht in einem Bett zu schlafen um sich wie im Urlaub zu fuehlen.
Samstag ging es dann zurueck nach Semarang, wo ich endlich meine Kids wiedergesehen habe (ich hatte sie wirklich schon vermisst)!!! Ausserdem wurde mir an dem Abend noch mitgeteilt, dass am
naechsten Tag ein
Fernsehteam zu uns ins Waisenhaus kommt und dort drehen wird und Geschenke verteilen wird. Als einzige Weisse weit und breit, musste ich natuerlich auch mitgefilmt werden und ich sollte dann am naechsten Tag so tun, als ob ich grad eine Englischstunde habe und die Kinder haben kleine Ausklapptische bekommen. Es war also ordentlich was los bei uns und die Kinder hatten wirklich viel Spass!
Spaeter sind wir dann alle in die Bintag Bar getigert, wo wir auch jeden anderen Abend verbringen sollten. Dort gab es das fuer die meisten erste Bier seit 1,5 Monaten und wir hatten einen wirklich netten Abend.
Am naechsten Tag haben wir die Shoppingstrasse Malioboro erkundet, die direkt neben unserem Hostel war. Dort gibt es vorwiegend Batik (Yogya ist neben Pekalongan DIE Batik-Stadt in Indonesien) und anderen Souvenirkrimskrams... ich steh da ja nicht so drauf, aber man kann ja trotzdem mal gucken...
Ansonsten habe ich 2 Tempel besichtigt; Die hinduistische Tempelanlage Prambanan, mit hohen Tuermen und vielen Verzierungen
Den Rest der Zeit habe ich entweder im Hostel (ich hatte ne kleine Erkaeltung), in Malioboro und in der Bintang Bar verbracht. Das hoert sich zwar nicht besonders spektakulaer an, aber fuer mich hat es schon gereicht in einem Bett zu schlafen um sich wie im Urlaub zu fuehlen.
Samstag ging es dann zurueck nach Semarang, wo ich endlich meine Kids wiedergesehen habe (ich hatte sie wirklich schon vermisst)!!! Ausserdem wurde mir an dem Abend noch mitgeteilt, dass am
Chieko's "open house" Party
Es hat zwar ein Weilchen gedauert bis ich es mal wieder in ein Internetcafe geschafft habe, aber dafuer gibt es auch recht viel Neues.
Am Sonntag (7.September) war ich naemlich beim "Tag der offenen Tuer" in einem anderen Waisenhaus, in dem auch eine Freiwillige von IIWC ist. Alleine dorthin zukommen war schon ein Abenteuer, da mir gesagt wurde, dass wir uns um 2Uhr in der Innenstadt treffen u7nd dann zusammen ins Waisenhaus fahren, da es ziemlich weit ausserhalb liegt. Da war aber keiner und mein Handy hat auch nicht funktioniert, sodass ich in den Elektroshop gegangen bin und dem Indonesier dort irgendwie auf Indonesisch versucht habe klarzumachen, was mit meinem Handy nicht stimmt. Nach einer halben Stunde hatte ich dann eine neue Simkarte gekauft und man hoere und staune... mein Handy ging wieder! Als ich dann Rizal und Bhinuri eine SMS geschrieben hatte um sie zu fragen, wie ich denn nun ins Waisenhaus komme, meinte Rizal, ich solle dirt warten, da ein Freund mich abholen wuerde. Bhinuri hingegen hat mich zum Office geschickt, wo eventuell noch andere Freiwillige waeren... Ich entschied mich dort zu warten, bis ich auf einmal wieder eine SMS von Rizal bekam, in der er meinte, dass sein Freund doch nicht kommen koennte... na super! Ich bin letztendlich also per Angkot zum Office gehetzt (wo ich erstmal den Weissen-Abzocken-3x-hoeher-als normal-Preis gezahlt habe) um dort wieder 1,5 Stunden zu warten bis wir zum Waisenhaus gefahren sind. Nachdem ich also um 12.00h mein Waisenhaus verlassen hatte, bin ich nun um 18.00h in dem anderen angekommen (der Rueckweg hat uebrigens 20 Minuten gedauert-inklusive plattem Reifen und Mopedwechsel).
Willkommen in Indonesien!
Aber abgesehen von der Hinfahrt war es ein wirklich netter Abend, da auch zwei der anderen Deutschen aus Pekalongan da waren und es Tanz- und Gesangsvorstellungen der Kinder gab. Das Essen war ebenfalls total lecker, wie eigentlich fast immer hier und wir haben zusammen "buka puasa" (das Fasten brechen) gehabt.
Ausserdem wurde ich gefragt, ob ich mit den anderen 5 Deutschen am naechsten Tag nach Yogyakarta fahren wollte. Sie hatten naemlich vor, dort eine Woche Urlaub zu machen. Da ich in meinem Projekt in der Woche sowieso nichts zu tun hatte, habe ich spontan beschlossen mitzufahren.
Am Sonntag (7.September) war ich naemlich beim "Tag der offenen Tuer" in einem anderen Waisenhaus, in dem auch eine Freiwillige von IIWC ist. Alleine dorthin zukommen war schon ein Abenteuer, da mir gesagt wurde, dass wir uns um 2Uhr in der Innenstadt treffen u7nd dann zusammen ins Waisenhaus fahren, da es ziemlich weit ausserhalb liegt. Da war aber keiner und mein Handy hat auch nicht funktioniert, sodass ich in den Elektroshop gegangen bin und dem Indonesier dort irgendwie auf Indonesisch versucht habe klarzumachen, was mit meinem Handy nicht stimmt. Nach einer halben Stunde hatte ich dann eine neue Simkarte gekauft und man hoere und staune... mein Handy ging wieder! Als ich dann Rizal und Bhinuri eine SMS geschrieben hatte um sie zu fragen, wie ich denn nun ins Waisenhaus komme, meinte Rizal, ich solle dirt warten, da ein Freund mich abholen wuerde. Bhinuri hingegen hat mich zum Office geschickt, wo eventuell noch andere Freiwillige waeren... Ich entschied mich dort zu warten, bis ich auf einmal wieder eine SMS von Rizal bekam, in der er meinte, dass sein Freund doch nicht kommen koennte... na super! Ich bin letztendlich also per Angkot zum Office gehetzt (wo ich erstmal den Weissen-Abzocken-3x-hoeher-als normal-Preis gezahlt habe) um dort wieder 1,5 Stunden zu warten bis wir zum Waisenhaus gefahren sind. Nachdem ich also um 12.00h mein Waisenhaus verlassen hatte, bin ich nun um 18.00h in dem anderen angekommen (der Rueckweg hat uebrigens 20 Minuten gedauert-inklusive plattem Reifen und Mopedwechsel).
Willkommen in Indonesien!
Aber abgesehen von der Hinfahrt war es ein wirklich netter Abend, da auch zwei der anderen Deutschen aus Pekalongan da waren und es Tanz- und Gesangsvorstellungen der Kinder gab. Das Essen war ebenfalls total lecker, wie eigentlich fast immer hier und wir haben zusammen "buka puasa" (das Fasten brechen) gehabt.
Ausserdem wurde ich gefragt, ob ich mit den anderen 5 Deutschen am naechsten Tag nach Yogyakarta fahren wollte. Sie hatten naemlich vor, dort eine Woche Urlaub zu machen. Da ich in meinem Projekt in der Woche sowieso nichts zu tun hatte, habe ich spontan beschlossen mitzufahren.
Samstag, 6. September 2008
Plaene
Erst einmal vielen Dank fuer die ganzen Geburtstagsglueckwuensche... es wird warscheinlich 3 Monate dauern, bis ich die ganzen emails beantwortet habe, aber ich werde es versuchen.
Diese Woche konnte ich ja leider nicht in meinem Projekt unterrichten und daher habe ich stattdessen mal in Lennekes Projekt vorbeigeschaut. Sie unterrichtet behinderte Kinder in Englisch und es war wirklich interessant ihr dabei zuzuschauen. Vielleicht kann ich ja ein paar ihrer Methoden auch bei "meinen" Kindern anwenden.
Ausserdem habe ich Ideen gesammelt, was ich statt unterrichten noch
machen koennte. Ich bin zwar nicht sicher, ob alles davon klappen wird, aber ich werde auf jeden Fall versuchen ein weekend-workcamp im Waisenhaus zu organisieren, wo wir die Waende bunt streichen. Im Moment ist alles total grau und es sollte auch nicht zu viel kosten, Farbe und Pinsel zu besorgen.
Eine andere Idee war, die Kinder Briefe schreiben zu lassen und diese dann an eine 5. oder 6. Klasse in Deutschland zu schicken. Ich hoffe, dass die Kinder dann noch motivierter sind Englisch zu lernen und ausserdem ist es bestimmt total "cool" fuer sie einen Brieffreund aus Deutschland zu haben.
Des Weiteren moechte ich eine Homepage (oder einen Blog... ich weiss naemlich nicht, ob ich das mit der homepage hinkriege) fuer das Waisenhaus machen und Bilder von den Kinder und Berichte ueber Ausfluege oder andere Aktivitaeten ins Internet stellen.
Das gute an diesen Plaenen ist, dass ich das auch ohne die Kinder machen kann, da diese im Moment total beschaeftigt sind. Wenn sie nicht gerade beten oder unterricht haben, werden sie waehrend des Ramadhans staendig irgendwohin eingeladen und das meistens so spontan, dass man gar nichts Planen kann. Morgen hatten Rizal und ich zum Beispiel vor eine Schnitzeljagd mit den Kindern zu machen, wozu sie jetzt aber leider keine Zeit haben... au man, ich mache 3 Kreuze, wenn dieser Fastenmonat endlich vorbei ist!
Diese Woche konnte ich ja leider nicht in meinem Projekt unterrichten und daher habe ich stattdessen mal in Lennekes Projekt vorbeigeschaut. Sie unterrichtet behinderte Kinder in Englisch und es war wirklich interessant ihr dabei zuzuschauen. Vielleicht kann ich ja ein paar ihrer Methoden auch bei "meinen" Kindern anwenden.
Eine andere Idee war, die Kinder Briefe schreiben zu lassen und diese dann an eine 5. oder 6. Klasse in Deutschland zu schicken. Ich hoffe, dass die Kinder dann noch motivierter sind Englisch zu lernen und ausserdem ist es bestimmt total "cool" fuer sie einen Brieffreund aus Deutschland zu haben.
Des Weiteren moechte ich eine Homepage (oder einen Blog... ich weiss naemlich nicht, ob ich das mit der homepage hinkriege) fuer das Waisenhaus machen und Bilder von den Kinder und Berichte ueber Ausfluege oder andere Aktivitaeten ins Internet stellen.
Das gute an diesen Plaenen ist, dass ich das auch ohne die Kinder machen kann, da diese im Moment total beschaeftigt sind. Wenn sie nicht gerade beten oder unterricht haben, werden sie waehrend des Ramadhans staendig irgendwohin eingeladen und das meistens so spontan, dass man gar nichts Planen kann. Morgen hatten Rizal und ich zum Beispiel vor eine Schnitzeljagd mit den Kindern zu machen, wozu sie jetzt aber leider keine Zeit haben... au man, ich mache 3 Kreuze, wenn dieser Fastenmonat endlich vorbei ist!
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